Politische Weichenstellung im Fokus

21.03.24
Autor/in: Simone Zuberbühler
Die Generalversammlung der ASTAG Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein mit Bundesrätin Karin Keller-Sutter und ASTAG Präsident Thierry Burkhard betonte die Wichtigkeit der Verbandsarbeit in der Verkehrs- und Mobilitätspolitik. Sie hoben die Bedeutung der STEP-Abstimmung im Herbst hervor. Die Mitglieder stimmten allen statutarischen Geschäften zu und sprachen sich für die Erhöhung der Mitgliederbeiträge aus.

Engagement und Dialog als Schlüssel zum Erfolg

Im vergangenen Jahr engagierte sich die ASTAG Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein als aktive Gestalterin in der Verkehrspolitik. Über 35 Anlässe boten Plattformen für den Austausch und die Vertretung der Brancheninteressen. Sektionspräsident René Steiner unterstrich die wichtige Zusammenarbeit mit verschiedenen Vertretern: «Der direkte Dialog mit Regierungen und Verwaltungen der Sektionskantone verdeutlichte einmal mehr, wie essenziell eine enge Zusammenarbeit für die Zukunft der Mobilität ist». Die Teilnahme in Mitwirkungsverfahren und Vernehmlassungen, besonders im Kanton St.Gallen, beweist, dass die ASTAG eine unverzichtbare Stimme in der Diskussion um nachhaltige und effiziente Verkehrslösungen ist.

«Der direkte Dialog mit Regierungen und Verwaltungen der Sektionskantone verdeutlichte einmal mehr, wie essenziell eine enge Zusammenarbeit für die Zukunft der Mobilität ist»

Sektionspräsident René Steiner

Herausforderungen annehmen, Zukunft gestalten

Besondere Aufmerksamkeit galt den Ausführungen von Bundesrätin Karin Keller-Sutter und Ständerat Thierry Burkhard, die nicht nur Einblicke in die Herausforderungen der nationalen Verkehrspolitik gaben, sondern auch die Bedeutung der Branche für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft hervorhoben. Karin Keller-Sutter erzählte, dass auch sie schon am Steuer eines LKWs sass. «Das Fahren ist ganz einfach, wenn man nicht parkieren muss», lachte die Bundesrätin. Im sympathischen Gespräch mit Moderator Ralph Dietsche gab sie Einblicke in ihre Arbeit als Bundesrätin und dass auch sie die Stausituation insbesondere zwischen Zürich und Bern oft miterlebe. Thierry Burkhard war sichtlich erleichtert, dass er nach drei Wochen Session endlich wieder «normalen» Menschen begegnen durfte. Er informierte aus erster Hand über die wichtige STEP-Abstimmung in diesem Herbst. Die ASTAG Schweiz hat für die Kampagne 300’000 Franken gesprochen. Es ist wichtig, dass man zur Abstimmung alle Kräfte mobilisiert.

Blick nach vorn: LSVA und die Zukunft der Branche

Im Zentrum der Generalversammlung stand auch der Blick in die Zukunft, insbesondere bezüglich der Weiterentwicklung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA). Die anstehende Vernehmlassung ist ein wichtiger Schritt die Positionen der ASTAG und ihrer Mitglieder zu stärken und aktiv an der Gestaltung einer fairen und nachhaltigen Verkehrspolitik mitzuwirken.

Die Mitglieder stimmten allen statutarischen Geschäften der Generalversammlung der ASTAG Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein zu und sprachen sich für eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge aus. Über 230 Mitglieder und hochkarätige Gäste unterstrichen die Bedeutung der Verbandsarbeit und setzten so ein positives Signal für den Berufsverband.

Wer ist die ASTAG OFL?

Die ASTAG Sektion Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein ist eine der grössten Sektionen der ASTAG Schweiz mit rund 500 aktiven Mitgliedern. Sie vertritt die Interessen des Strassentransports in den Kantonen Appenzell Inner- und Ausserhoden, St.Gallen, Thurgau sowie im Fürstentum Liechtenstein. Diese Sektion setzt sich für die Nähe zu ihren Mitgliedern und die Pflege des Kontakts mit Behörden und der Politik ein, um die Zukunft der ASTAG und der Branche mitzugestalten.

Weitere Informationen: ASTAG | Sektion Ostschweiz / FL (astag-ofl.ch)

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