Generalversammlung SWISSMECHANIC

SWISSMECHANIC
30.04.26
Autor/in: Thomas Tannheimer
An der 74. Generalversammlung der SWISSMECHANIC Sektion St.Gallen – Appenzell nahmen 68 Mitglieder und Gäste teil. Zwei neue Mitglieder wurden in den Vorstand gewählt und vom Zentralverband gab es Informationen über Fusionspläne.

Die Veranstaltung startete mit Apéro und anschliessendem Nachtessen. Der gesellige Teil des Abends wurde für den Austausch unter den Mitgliedern rege genutzt.

Vizepräsident Markus Sieger eröffnete den Anlass stellvertretend für den Präsidenten Kurt Graber, welcher unfallbedingt nicht durch die Versammlung führen konnte. KGV-Präsident Andreas Hartmann betonte in seinen Grussworten die Bedeutung einer starken Berufsbildung, dankte für das Engagement der Betriebe und verwies auf die kommenden SwissSkills 2029 in St.Gallen. ZbW-Direktor Jonny Zäch ging in seiner Ansprache auf die Herausforderungen durch den gesellschaftlichen Wandel ein, denen man mit einem modernen, flexiblen Bildungssystem begegnen muss. Gleichzeitig gilt es, an Bewährtem festzuhalten. Er würdigte die Arbeit des Vorstandes und des Bildungszentrums. «Bildung ist und bleibt eine nachhaltige Investition in unser aller Zukunft.», schloss Zäch.

Markus Sieger präsentierte anschliessend die Jahresrechnung 2025 sowie das Budget 2026 und erklärte die wichtigsten Abweichungen. Beides wurde einstimmig genehmigt. Unter dem Traktandum Ersatzwahlen wurden Vigan Krasniqi (Kolb Protech AG, Oberriet) und Stefan Kaufmann (Högg AG, Wattwil) neu in den Vorstand gewählt. Letzterer wurde auch als Delegierter gewählt. Paul Edelmann und Peter Oberhänsli traten als Delegierte zurück. In der Kurskommission ersetzt Michael Daniel Schmid den austretenden Sandro Kappler.

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Marc Kropf, Leiter des Ausbildungszentrums, stellte im Anschluss die kommenden Anlässe vor. Am «Faszination Technik Tag» erhalten Jugendliche praxisnahe Einblicke in die Berufswelt und die «After-Work Info 3.0» behandelt die neue EU-Maschinenverordnung sowie den digitalen Lernpfad «Grundlagen» im Rahmen der neuen Bildungsverordnung ab Lehrstart 2026 (FUTUREMEM). Martin Näf stellte das zweijährige Basislehrjahr Mechanik vor. Dieses ist insbesondere für Betriebe, die aus personellen Gründen oder fehlender Infrastruktur kein vollständiges Lehrangebot bieten können, attraktiv.

Erich Sannemann, Direktor des Zentralverbands, informierte über das Projekt «ARCUS». Angesichts rückläufiger Mitgliederzahlen wird eine Fusion mit Swissmem geprüft, nachdem im letzten Jahr bereits die Grundbildung zusammengeschlossen hat. Mit diesem Schritt können Kräfte gebündelt und als stärkster Industrieverband politisch stärker aufgetreten werden. Die Strukturen von SWISSMECHANIC sollen weitgehend erhalten bleiben. Zum Abschluss dankte Markus Sieger allen Beteiligten und würdigte insbesondere das Engagement im Ausbildungsbereich.

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