Der Kantonale Gewerbeverband St.Gallen (KGV) setzt sich seit jeher für eine starke Berufsbildung und das duale Bildungssystem ein. Gerade die Ostschweiz verzeichnet verglichen mit der restlichen Schweiz sehr viele Schülerinnen und Schüler, die den Weg der Berufslehre der schulischen Laufbahn vorziehen. Das Thema ist daher umso wichtiger.
Demografische und gesellschaftliche Veränderungen, Digitalisierung, aber auch neue Lernformen und sich verändernde Berufsfelder führen immer wieder dazu, dass es beim Übertritt aus der Oberstufe in die Berufslehre Herausforderungen gibt. Die Erwartungen der Berufsbildenden und Schulen an den Übertritt stimmen nicht immer überein. Fehlende Fach- oder Sozialkompetenzen, zu wenig oder nicht zweckmässige Schnupperangebote, mangelnder Austausch zwischen Lehrpersonen und Betrieben oder unklare Anforderungen in Bezug auf Bewerbungsunterlagen sind nur einige Stichworte dazu.
Der KGV hat sich dieser Thematik angenommen und einen Roundtable mit Vertretern aus Schule und Gewerbe organisiert. Moderiert von Max Koch, Studiengangsleiter Sekundarstufe II – Berufsbildung an der PHSG, wurde zunächst in heterogenen und dann homogenen Gruppen diskutiert. Ziel des Austauschs war es, Klarheit darüber zu schaffen, wo die Vorstellungen der beiden Seiten aneinander vorbeidriften, wo der Spielraum für Anpassungen liegt und was jede Seite zu einem besseren Gelingen des Übertritts beitragen kann. In einer abschliessenden Gesamtrunde wurden konkrete Massnahmen abgeleitet und den jeweiligen Seiten zur Weiterverfolgung und Umsetzung in Auftrag gegeben. Anlässlich des nächsten Roundtables im Herbst 2026 sollen die Fortschritte besprochen und weitere Schritte beschlossen werden.
Der KGV bedankt sich bei allen Beteiligten für das engagierte Mitwirken und ihren Einsatz zugunsten eines gelungenen Startes ins Berufsleben.

DSC07215

DSC07226

DSC07206

DSC07239
